CRASH - Ins falsche Leben von Martyn Bedford

„CRASH – Ins falsche Leben“ von Martyn Bedford

Martyn Bedford veröffentlicht mit CRASH – Ins falsche Leben einen Jugendroman, in dem es um Körper- bzw. Seelentausch geht. Ich bin über das Buch auf der Website meiner e-Book-Bibliothek gestolpert und habe mich aufgrund des Klappentextes dazu entschieden, mal reinzuschauen. Ob es sich gelohnt hat oder nicht erfahrt ihr hier.

Klappentext

Als Alex Gray aufwacht, weiß er nicht, wo er ist. Was ist letzte Nacht passiert? Ein Blick in den Spiegel gibt die schockierende Antwort: Das Gesicht, das ihm entgegenblickt, hat Alex noch nie gesehen … Statt eines schmächtigen, rothaarigen Jungen mit Sommersprossen blickt ihm ein braun gebrannter, muskulöser Typ entgegen. Alex steckt im falschen Körper – und in einem komplett falschen Leben. Philips Leben. Mit dessen Familie, dessen Freunden, dessen Schule. Alex will nur eins: raus aus diesem Albtraum, zurück in seinen Körper.

Meine Meinung

CRASH – Ins falsche Leben ist ein sehr emotionales und auch überraschend tiefsinniges Buch. Aufgrund des besonderen Schreibstils, den der Autor Martyn Bedford hat findet man sich als Jugendlicher in der Welt des Buches sehr gut zurecht und kann zumindest einigermaßen nachvollziehen, warum der Charakter so handelt, wie er handelt. Auch in die Gefühlswelt des Protagonisten kann man sich gut hineinversetzen.

Auch die Idee ist mir so noch nicht begegnet und ich finde sie genial. Ich habe zwar mal ein Buch über den Körpertausch zwischen zwei Jugendlichen gelesen (in diesem Falle waren es allerdings ein Junge und ein Mädchen), dessen Name mir leider entfallen ist, das mir aber absolut nicht gefallen hat und auch einige Unterschiede aufwies. Es war bei weitem nicht so ausgeklügelt, logisch und zusammenhängend wie CRASH. Trotzdem hat auch dieses Buch an der ein oder anderen Stellen seine Längen, die sich allerdings in Grenzen halten.

Buchzitat

Die Frau hatte ihn mehr oder weniger am Schlafittchen die Treppe hochgeschleift, wobei sein Protest sie nur noch mehr aufgebracht hatte.
Ich bin nicht Philip … Ich kenne überhaupt keinen Philip … Was geht hier eigentlich vor? … Sie sind nicht meine Mutter … […]
ICH BIN NICHT PHILIP!
Aber dann, nachdem ihn die Giraffenfrau ins Bad geschubst […] hatte, sah Alex zum ersten Mal sein Spiegelbild.
Besser gesagt, er sah das Spiegelbild eines anderen.

Bedford, Martyn: CRASH – Ins falsche Leben, dtv 2012, S. 13

Fazit

CRASH – Ins falsche Leben ist kein Überfliegerthriller und auch kein Überfliegerbuch. Trotzdem dient es sehr gut zur Unterhaltung und verschafft einem am einen oder anderen Abend ein bisschen Spaß und Spannung, die man sonst nicht hätte. CRASH – Ins falsche Leben ist ein Buch, dass man sich kauft, wenn man etwas leichtes und spannendes zum Lesen haben möchte.

Leseprobe  Zu diesem Buch gibt es eine kostenfreie Leseprobe

Verlag (Icon)  Dieses Buch erschien bei dtv » Zur Produktseite

eBook  Dieses Buch habe ich als eBook gelesen

Vitus Hösl

Ich bin Webentwickler und Gründer dieses Blogs und kümmere mich hier um alles technische. Außerdem bin ich natürlich leidenschaftlicher Leser, am liebsten Thriller und Science Fiction (Lieblingsbuch: "Little Brother" von Cory Doctorow)

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