Der dunkle Kuss der Sterne von Nina Blazon

Nina Blazon: „Der dunkle Kuss der Sterne“

Nina Blazon ist eine, besonders im Fantasygenre, bekannte und geschätzte Autorin. Viele machen das an ihrem Schreibstil fest, andere bringen ihre sprühende Fantasie als ein wichtiges Element in ihren Büchern zur Sprache. Wie Nina Blazon’s andere Bücher so sind, kann ich nicht beurteilen, aber Der dunkle Kuss der Sterne ist auf jeden Fall ein Exemplar, das jeder, der Nina Blazon’s Büchern zugeneigt ist, mal gelesen haben sollte.

Inhalt

Canda, eine junge Frau der obersten Kaste Ghans, wacht nach einem schrecklichen Albtraum auf und erkennt sich selbst nicht mehr im Spiegel: Es ist ihr Gesicht, das ihr entgegenblickt, aber etwas ist verloren gegangen. Ihr fehlt der Glanz, mit dem sie alle bezaubert hat. Und Tian, dem sie versprochen war, ist spurlos verschwunden …

Ihre eigene Familie verstößt sie und lässt sie wegsperren, doch Canda entkommt. Und trifft ausgerechnet auf die Mégana, die Herrscherin des Landes, die ihr einen erstaunlichen Handel vorschlägt: Sie stellt Canda einen Sklaven, den geheimnisvollen Amad, zur Seite, um Tian zu suchen. Doch der Preis, den Canda dafür zahlen muss, ist hoch, und ihre Suche führt auf ungeahnte Wege …

In der dunkle Kuss der Sterne geht es also um ein junges Mädchen, dass aus einer wohlbehüteten Welt ausbricht und versucht, ihren Geliebten, dem sie bisher immer uneingeschränkt vertraut hat, zu finden. Sie kann nicht einsehen, dass er sie verlassen hat und läuft ihm hinterher. Dabei stößt sie jedoch auf ein dunkles Familiengeheimnis, das ihre gesamte Welt zusammenbrechen lässt.

Meine Meinung

Diese beiden Variablen fügen sich, trotzdem, dass sie unzusammenhängend scheinen, hervorragend zusammen. Das Buch zeigt die Veränderung eines Menschen, wenn er plötzlich erfährt, dass nicht alles so ist, wie es, wenn man nicht über den eigenen Tellerrand hinausblickt, scheint. Auch wenn Nina Blazon hier ein doch recht ernstes Thema anspricht, so schafft sie es trotzdem, mit diesem Buch einen hohen Unterhaltungswert zu schaffen. Ich rechne es ihr sehr hoch an, dass sie ein Buch, dass so einfach scheint und doch so ernst ist, immer mit der richtigen Prise Spannung versetzt dem Leser vermitteln kann. Sie erzählt in ihrem Buch, wie schwer es ist, ein behütetes Leben zu verlassen und sich gezwungenermaßen mit Menschen abzugeben, die man früher noch nicht einmal in seinen schlimmsten Albträumen auch nur angesehen hätte.

Auch, wenn ich das Buch sehr interessant fand und wirklich gerne gelesen habe, denke ich, dass die Zielgruppe doch eher die weiblichen Leser sind. Der Roman ist eben mit viel Liebe und Romantik geschrieben, es geht um Freundschaft und Einfühlsamkeit und das ist, so denke ich, für viele Herren der Schöpfung nicht maskulin genug. Prinzipiell kann sich trotzdem jeder mal an den Roman heranwagen, da ich denke, dass man mit dem Kauf dieses Buches nichts falsch machen kann.

Fazit

Der dunkle Kuss der Sterne ist kein Buch, dass sich mit der bloßen Unterhaltung des Lesers zufrieden gibt. Würde man eine Absicht dieses Buches finden wollen, so wäre sie sicherlich, zu zeigen, wie wichtig Liebe und Freundschaft zum Überstehen von Abenteuern und zum Überwinden schwieriger Situationen sind.

Und trotzdem schafft Nina Blazon es, mit diesem Buch einen unglaublich hohen Unterhaltungswert zu schaffen. Alle Faktoren sind perfekt aufeinander abgestimmt was dazu führt, dass man sich von diesem Buch nur schwer losreißen kann. Eine fantastische Welt und mit dem richtigen Maß Detailreichtum umschriebene Charaktere lassen dem Leser genug Freiraum, um seine eigenen Ideen hineinzuinterpretieren, ohne dass er sich seine eigenes Buch schreiben muss. Der dunkle Kuss der Sterne ist ein tolles Buch!

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Leseprobe  Zu diesem Buch gibt es eine kostenfreie Leseprobe

Verlag (Icon)  Dieses Buch erschien bei cbt » Zur Produktseite

Vitus Hösl

Ich bin Webentwickler und Gründer dieses Blogs und kümmere mich hier um alles technische. Außerdem bin ich natürlich leidenschaftlicher Leser, am liebsten Thriller und Science Fiction (Lieblingsbuch: "Little Brother" von Cory Doctorow)

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