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Glaskinder von Kristina Ohlsson

„Glaskinder“ von Kristina Ohlsson

Glaskinder von Kristina Ohlsson wäre hiermit jetzt mein Einstieg in das … na ja, wenn man es denn so sagen kann Psychothriller-Genre. Hier erfahrt ihr, wie ich es fand.

Klappentext

Billie ist nicht begeistert von dem Umzug, den ihre Mutter ihr aufzwingt, schon gar nicht in ein heruntergekommenes Haus im Vorort, vollgestopft mit alten Möbeln … Und bald merkt Billie, dass in dem Haus unerklärliche Dinge vor sich gehen: Bücher scheinen den Platz zu wechseln, Deckenlampen schwingen hin und her – und Billie erfährt, dass es in dem Haus immer wieder zu schrecklichen Unglücksfällen gekommen ist. Gemeinsam mit Aladdin, dem Nachbarsjungen, findet Billie heraus, dass das Haus einmal ein Kinderheim war, in dem die so genannten »Glaskinder« gelebt haben, Kinder mit besonders dünnen Knochen. Kinder, die noch immer als Geister dort umgehen könnten … und keinen Eindringling dulden!

Meine Meinung

Glaskinder ist zugegeben mein erstes Buch aus dem Grusel-/Horrorgenre. Daher fällt mir die Beurteilung an einigen Stellen schwer, weil ich eben einfach keine Vergleiche habe. Zu Anfang sei jedoch gesagt, dass Glaskinder mit Sicherheit kein Buch für die wirklichen Horrorfans ist, die gerne ängstlich zitternd vor ihren Büchern sitzen, denn da passt Glaskinder auf keinen Fall rein.

Alle anderen werden Glaskinder jedoch mit Sicherheit mögen. Auf den Leser wartet eine grandios geschriebene Story mit wunderbar ausgearbeiteten Charakteren, die hervorragend zueinander passen. Der Spannungsfaktor wird stets hochgehalten, wodurch man wirklich nicht mehr mit dem Lesen aufhören will. Ich kann mir auch durchaus vorstehen, dass eigentliche Nichtleser aufgrund der Spannung und der Kürze des Buches ihren Spaß an Glaskinder haben werden.

Buchzitat

Billie ging in das zweite Schlafzimmer, das ihres werden würde, wenn sie hierher zögen. Es war voller Sachen, Bücherregalen und anderen Möbeln. […] Auf dem Schreibtisch lagen ein Malblock und Malkreiden und direkt daneben ein Stapel Zeichnungen. Es sah aus, als ob hier eben noch jemand gesessen und gemalt hätte, um dann einfach aufzustehen und zu gehen.
Und nie wieder zurückzukommen.

S. 6, Ohlsson, Kristina: Glaskinder, unkorrigiertes Vorabexemplar, München: cbj, 2014

Fazit

Auch, wenn dieses Buch für Horror-Fans nicht wirklich etwas sein dürfte bietet es für alle anderen jedoch eine wenig anspruchsvolle, wirklich spannende Geschichte mit wunderbaren Charakteren die den Leser hervorragend einbezieht und wirklich mitreist.

Vitus Hösl

Ich bin Webentwickler und Gründer dieses Blogs und kümmere mich hier um alles technische. Außerdem bin ich natürlich leidenschaftlicher Leser, am liebsten Thriller und Science Fiction (Lieblingsbuch: "Little Brother" von Cory Doctorow)

Meta

  • Veröffentlicht am 27. Oktober 2014 um 12:00 Uhr
  • Buch, Thriller
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